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Ein altes Haus "wehrt" sich gegen eine falsche Renovierung.
Um 100 Jahre alte und noch betagtere Bauten geht es bei der Altbaurenovierung
Wer alten Gebäuden neues Leben einhauchen möchte, braucht
dafür nicht nur Fachwissen und Erfahrung, sondern er muss auch
Interesse und Liebe für seine Arbeit mitbringen. Schließlich
geht es nicht nur darum, ein altes Gemäuer wieder wohnlich
zu machen, sondern die Geschichte des Hauses zu respektieren und
wiederaufleben zu lassen.
Dazu gehört zum einen, die passenden Baustoffe zu verwenden
und die alte Baukunst wieder verstehen zu lernen. Die Altvorderen
verstanden eine Menge vom Bauen und erzielten mit natürlichen
Mitteln glänzende Wirkung. Ein hervorragender Beweis sind uralte
Wandmalereien: Die damals benutzten Farbpigmente leuchten noch nach
Jahrhunderten.
Durch die natürlichen Materialien sind gerade alte Gebäude
besonders gesunde Wohnstätten. Es gibt keine giftigen Baustoffe,
und wenn fachmännisch renoviert wird, kann sich der Eigentümer
in seinem Heim rundum wohlfühlen.
In einem renovierten Altbau kann man die Zeit zurückdrehen,
Muße und Entspannung finden. Wer alte Werte wieder aufleben
lässt und sie schätzen lernt, kann sich nicht nur in andere
Epochen zurückversetzen, sondern Stress und Hektik der heutigen
Zeit vor seiner Haustüre zurücklassen.
Häuser sind Zeugen anderer Zeiten. Wer mit Hilfe des Experten
alten Bauten neues Leben einhaucht, tut damit nicht nur seinem eigenen
Wohlbefinden einen großen Dienst, sondern trägt auch
dazu bei, Wohnkultur zu erhalten. Dasselbe Ziel hat der Denkmalschutz.
Das Denkmalschutzamt greift deshalb Bauherren, die sich für
die fachgerechte Renovierung eines Altbaues entscheiden, finanziell
unter die Arme.
Utting am Ammersee

Umbau einer Scheune in ein Wohnhaus mit ausschließlich biologischen
Baustoffen
 

Ausbesserungsarbeiten an einer Tufffassade
 
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